Haus der Begegnung - Bad Vilbel
 
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Tel.: 06101-9833044
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Wie alles begann...

Die Entstehung des Hauses der Begegnung in Bad Vilbel hat eine lange Traumphase und eine kurze Realisierungsphase. Bereits im Jahre 1982 ist im Sozialplan (Teil: Altenhilfeplan) der Stadt erwähnt, dass ein Haus der Begegnung auf ehrenamtlicher Basis geschaffen werden sollte. Grundlage dazu sollten nachbarschaftlich orientierte Foren sein, die so etwas wie ein Ersatz für die weggefallenen Beziehungsstrukturen (z. B. Großfamilie) sein sollten. Die Bemühungen des damaligen Bürgermeisters führten zur Bildung einer Aktion, die sich „Eine Stadt hilft sich selbst“ nannte.

 

Aus ihr entwickelte sich die Bürgeraktive. Später wurden im Rahmen der Agenda 21 Initiativkreise gebildet und es entstand die Nachbarschaftshilfe. Die ihrerseits diesen Traum mitträumte. Sie schuf ein riesiges Angebot an Hilfen, Entlastung pflegender Angehöriger, Hospiz und Trauer Cafe und die Tafel und half dem Agenda – Initiativkreis „Leben gemeinsam gestalten“ den Traum immer wieder am Leben zu erhalten. Recht plötzlich klingelte der Wecker und ab da ging alles ganz schnell.

 

Es wurde ein Förderverein gegründet, in dem neben der Bürgeraktive, der Nachbarschaftshilfe, der ehemalige Bürgermeister, der Senior der Firma Hassia, Herr Günter Hinkel, und nicht zu vergessen, das Seniorenbüro der Stadt Bad Vilbel, Frau Sahner – Völke , beteiligt sind. Erfolgreiche Gespräche mit Bad Vilbels Bürgermeister ergaben, dass eine 50%tige Beteiligung zu den Umbaukosten eines vorgesehenen Gebäudes in der Innenstadt und den Folgekosten zu ermöglichen waren. Am 4. Juli 2009 war Rohbaufest, am 28. November des selben Jahres folgte die Eröffnung.

 

Zeitgleich verlagerten die Bürgeraktive und die Nachbarschaftshilfe ihren Standort mit jeweils einem Büro in den Gebäudekomplex. Diese Zusammenführung der beiden Vereine im Haus der Begegnung unter einem Dach stellt einen Kumulationspunkt der Arbeit für gute Beziehungen in der Stadt dar. Die zukünftigen Generationen werden lernen, in Beziehungsgefügen zu leben, lernen, dass sie selbst ihre Wirklichkeit schaffen und dass Lebensmuster und eingefahrene Lebensweisen überprüft und geändert werden können. Dazu sollen in diesem Haus  Anregungen in jeder erdenklichen Weise gegeben werden.